Agenda

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Februar

Design Storytellers: The Work of Broached Commissions

National Gallery of Victoria, Melbourne / AU
– 16.02.2019
ngv.au 

Die Ausstellung „Design Storytellers: The Work of Broached Commissions“ zeigt Arbeiten renommierter Designer, die die Entwicklung des australischen Designs widerspiegeln. Es werden insgesamt vier Sammlungen der Kreativagentur Broached Commission gezeigt, die alle unter dem Überbegriff Globalisierung und ihre Folgen zusammengefasst werden können. Die Ausstellung zeigt sowohl Arbeiten von australischen als auch von internationalen Designern, um einen außergewöhnlichen und möglichst umfassenden Einblick in den Entstehungsprozess des australischen Designs zu geben.

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Stühle der Macht

Vitra Schaudepot, Weil/Rhine / DE
– 17.02.2019
design-museum.de 

Stühle sind heute selbstverständliche Alltagsgegenstände und es ist schwer vorstellbar, dass sie ursprünglich einmal in ihrer Funktion als Thron den antiken Herrschern vorbehalten waren. Dennoch lassen sich an dem Design und Einsatz von Stühlen auch in jüngerer Vergangenheit noch Machtstrukturen und Hierarchien ablesen – ob in Unternehmen, in der Politik oder im religiösen Kontext. Als Gegenentwurf zur Demonstration von Überlegenheit haben aber auch immer wieder Versuche stattgefunden, durch Sitzmöbel Bescheidenheit, Volksnähe oder soziales Engagement auszudrücken. Die Ausstellung führt in diesem Zusammenhang durch die Geschichte des Stuhls und zeigt ergänzend in Form von Fotografien ikonische Interieurs sowie heutige Räume der Macht, darunter der Sitzungssaal der FIFA in Zürich oder der New Yorker Sitz der UNO-Vollversammlung.

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Human Interior – Thijs Wolzak

Design Museum Den Bosch, ’s-Hertogenbosch / NL
– 17.02.2019
designmuseum.nl 

Das eigene Zuhause ist ein intimer Ort und nicht selten ein Spiegel der Persönlichkeiten, die darin wohnen. In insgesamt 248 Bildern dokumentierte der Fotograf Thijs Wolzak zwischen 2011 und 2018 Niederländer in ihren vier Wänden. Die Serie erschien wöchentlich in der Zeitung NRC Handelsblad im Rahmen der Kolumne Binnenkijken [Hineinschauen]. Nun zeigt das Design Museum Den Bosch 23 ausgewählte Motive in großem Format, sodass die darin enthaltenen Details für den Betrachter besonders gut zur Geltung kommen. Wolzaks Arbeit wirft Fragen auf, mit denen sich das Design regelmäßig auseinandersetzt: Welche Motive stehen hinter der Produktauswahl? Welche Rolle spielt das Sammeln von Objekten? Welche soziale Relevanz hat Design? Wieso hat der Mensch das Bedürfnis, sein Zuhause zu individualisieren und sich ein „Nest“ zu bauen?

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Schön Schräg

Tschechisches Zentrum, Berlin / DE
– 21.02.2019
berlin.czechcentres.cz 

Anlässlich der tschechoslowakischen Republikgründung vor 100 Jahren zeigt die Ausstellung „Schön schräg. Kubismus – ein tschechisches Gestaltungsprinzip“ in Berlin moderne Produktgestaltung aus Tschechien und der Slowakei in Bezug auf ihre Genese von der Zeit des Kubismus bis heute. Die zwei Kuratoren Wolfgang Binder und Bettina Güldner aus Berlin wurden damit beauftragt, herauszufinden, welche gestalterischen Eigenarten diese beiden Länder im europäischen Vergleich auszeichnet. Zusätzlich zur Ausstellung finden im Januar und Februar 2019 eine Gesprächsrunde sowie ein Workshop in Prag statt, in denen Designstudierende ihre Gedanken zu dem Thema äußern.

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A Feast of Colour and Form. Joseph Binder Award 2018

Weissraum Designforum Tirol, Innsbruck / AT
– 23.02.2019
weissraum.at 

Die Wanderausstellung zu den Gewinnerprojekten desJoseph Binder Awards 2018 –Österreichs einzigem international ausgeschriebenen Preis für Grafikdesign und Illustration – ist aktuell in Innsbruck zu sehen. Aus hunderten Einreichungen ausgewählt, die Entwürfe zu Corporate Designs, Typografie, Plakaten, Buchillustration, Verpackungsdesign und digitalen Medien umfassen, prämierte eine Jury im Herbst die Preisträger. Achtmal Gold, zwölfmal Silber, viermal Bronze sowie 47 ausgezeichnete Arbeiten sind in der Ausstellung zu sehen.

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100 Jahre lenkbares Licht. Ursprung und Aktualität beweglicher Beleuchtung

Museum für Angewandte Kunst Köln / DE
– 24.02.2019
museenkoeln.de 

Die Ausstellung „100 Jahre lenkbares Licht“ zeichnet die Geschichte beweglicher Leuchten nach. Was heute nicht mehr aus Arbeits- und Wohnräumen wegzudenken ist, nahm seinen gestalterischen Anfang mit den Entwürfen Curt Fischers für das von ihm gegründete Unternehmen Midgard, dessen Produkte im Zentrum der Ausstellung stehen. Deren Einfluss auf das Bauhaus und heutige Gestalter verfolgt die Ausstellung anhand von Originalleuchten, Patenten, Briefen, Zeichnungen und Filmen.

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Auf Freiheit zugeschnitten. Das Künstlerkleid um 1900

Kaiser Wilhelm Museum, Krefeld / DE
– 24.02.2019
kunstmuseenkrefeld.de 

Bestimmten Kleidungsstücken sind gewisse gesellschaftliche Entwicklungen eingeschrieben, die uns mehr oder weniger präsent sind. Das Kaiser Wilhelm Museum in Krefeld zeigt die geschichtlichen Hintergründe des Künstlerkleides, welches Gegenstand der um 1900 geführten Diskussion um das Kleid der Frau war. Vor über 100 Jahren regte der Gründungsdirektor des Museums, Friedrich Deneken, die erste Ausstellung zu künstlerischen Reformkleidern an.

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Metahaven: Earth

Stedelijk Museum, Amsterdam / NL
– 24.02.2019
stedelijk.nl 

Der neue Film von Metahaven, „Eurasia (Questions on Happiness)“, bildet das Kernstück der Ausstellung „Metahaven: Earth“ im Stedelijk Museum, das ihn zusammen mit dem Institute of Contemporary Arts in London und der Sharjah Art Foundation in Auftrag gegeben hat. „Eurasia (Questions on Happiness)“ ist nicht der erste Film von Metahaven, dem Duo um Vinca Kruk und Daniel van der Velden, deren gemeinsame Praxis sich seit 2007 von grafischen Identitäten, Rauminstallationen und Publikationen immer mehr hin zu bewegtem Bild entwickelt hat. Deswegen werden in vier Galerien die bisher entstandenen Videoarbeiten, darunter auch „The Sprawl“, als immersive Installationen präsentiert, während in einer fünften Galerie ihre Musikvideos, textilen und grafischen Arbeiten gezeigt werden.

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Videogames: Design/Play/Disrupt

Victoria and Albert Museum, London / GB
– 24.02.2019
vam.ac.uk 

[Videospiele: Gestalten/Spielen/Stören] Mit mindestens 2,2 Milliarden aktiven Spielern weltweit ist es nicht verwunderlich, dass am Victoria and Albert Museum die Bestrebung besteht, sich verstärkt der Gaming-Kultur zu widmen. Ein weiterer Schritt in diese Richtung wird mit der Ausstellung „Videogames: Design/Play/Disrupt“ gemacht, die sich vor allem mit den Entwicklungen der vergangenen zehn Jahre beschäftigt. Betrachtet wird in verschiedenen Abschnitten das Design und die handwerkliche Umsetzung von Spielen, ihre Rolle als Vermittler von gesellschaftlich relevanten Themen, das kreative Potenzial der Gamer-Community sowie die Bedeutung von kleineren, unabhängigen Studios. Ein an die Ausstellung angeschlossenes Residency-Programm wird zudem einem britischen Künstler, Designer oder Maker aus dem Videospiel-Umfeld die Chance geben, mit den Kuratoren zusammenzuarbeiten.

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All I Know Is What’s on the Internet

The Photographers’ Gallery, London / GB
– 24.02.2019
thephotographersgallery.org.uk 

[Alles was ich weiß, weiß ich aus dem Internet] Das Medium Fotografie und der Beruf des Fotografen haben durch technischen Fortschritt, globale Vernetzung und soziale Plattformen einen radikalen Wandel erlebt. Wo früher noch eine überschaubare Menge an Bildern produziert wurde, sieht sich der Nutzer heute mit einer Flut an visuellem Material konfrontiert. Bots, Algorithmen, intelligente Maschinen und vor allem eine riesige Zahl an Mitarbeitern in großen Unternehmen sind an der Produktion und Verbreitung dieser Bilder beteiligt. Die Ausstellung wirft einen Blick hinter die glänzende Oberfläche unserer Bildschirme und geht der Arbeit eben jener Akteure nach. Anhand von künstlerischen Auseinandersetzungen mit der Thematik wird provoziert, hinterfragt und erforscht, wie die Bildkultur heute funktioniert und wo die Grenze zwischen menschlichem und maschinellem Input verläuft.

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Kinderbiennale – Träume und Geschichten

Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Japanisches Palais, Dresden / DE
– 24.02.2019
skd.museum 

„Kunstwerke besitzen die innere Kraft, Träumen eine Gestalt zu verleihen, Geschichten zu erzählen oder auch die uns umgebende Welt in all ihren Facetten widerzuspiegeln.“ Von dieser These ausgehend, verlässt die Kinderbiennale im Museumskontext übliche Vermittlungs- und Rezeptionsformen und schafft stattdessen einen Parcours, der Kunst erlebbar machen soll. Das Japanische Palais in Dresden wird so zu einem Ort, der zur Interaktion anregt, alle Sinne anspricht und die Besucher einlädt, anhand von Kunstwerken sowohl reale als auch fiktive Welten zu ergründen. Weiterhin wird zu diesem Anlass auch erstmalig das sogenannte Mobile Museum der Öffentlichkeit präsentiert, das durch Sachsen reisen und Kindern und Familien Kunst und Kultur näherbringen soll.

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Lily van der Stokker. Friendly Good

Stedelijk Museum Amsterdam / NL
– 24.02.2019
stedelijk.nl 

Mithilfe freundlich-verspielter Ästhetik thematisiert die niederländische Künstlerin Lily van der Stokker in ihren (Wand-)Bildern und Installationen unterschiedliche Fragestellungen vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Zuschreibungen des Femininen. Das Stedelijk Museum zeigt aktuell ihre bisher umfassendste Schau. Van der Stokker zelebriert eine Spielart der Weiblichkeit und widersetzt sich mit dem oft als emotional und typisch weiblich deklarierten Charakter ihrer Arbeiten gängigen Vorstellungen konzeptueller Kunst.

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Anthropocene

National Gallery of Canada, Ottawa / CA
– 24.02.2019
gallery.ca 

Der Gotthard-Basistunnel, der Tagebau in Nordrhein-Westfalen oder die Mülldeponie Dandora in Nairobi sind nur einige, gut sichtbare Beispiele für das Ausmaß, in dem die Natur bereits durch das Handeln des Menschen geprägt ist. Als Teil der groß angelegten Unternehmung The Anthropocene Project zeigt diese Ausstellung anhand von Fotografien, Wandmalereien und Filminstallationen auf beeindruckende Art und Weise den menschlichen Einfluss auf unseren Planeten.

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Virtual Natives – Sculpture

Roehrs und Boetsch, Zürich / CH
– 02.03.2019
roehrsboetsch.com 

Die Kunstgalerie Roehrs und Boetsch eröffnete kürzlich eine virtuelle Galerie für virtuelle Kunst und möchte so die Entwicklungen in dieser Richtung vorantreiben. Ausgangspunkt für das Projekt waren die Arbeiten des Künstlerduos Banz und Bowinkel – dreidimensionale Simulationen von Bewegungsabläufen in Form flächiger Drucke –, die in der aktuellen Ausstellung der neu eröffneten VR-Galerie erstmals auch körperlich erfahrbar sind. Mittels VR-Brille und Controller hat der Besucher die Möglichkeit, eine fünfstöckige Architektur zu erkunden, die pro Ebene eine Künstlerposition zeigt.

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Bodyscan – Anatomie in Kunst und Wissenschaft

Eres-Stiftung, München / DE
– 02.03.2019
eres-stiftung.de 

Die Münchner Eres-Stiftung präsentiert in der Ausstellung „Bodyscan – Anatomie in Kunst und Wissenschaft“ vielfältige Perspektiven auf den menschlichen Körper. Mit über 50 Exponaten aus Renaissance und Barock über zeitgenössische Kunst bis hin zu modernsten Bildgebungsverfahren geht die Ausstellung der Frage auf den Grund, inwiefern technische und künstlerische Darstellungsmethoden unsere Körperbilder formen. Die Beiträge aus so vielfältigen Medien wie Holzschnitt, Skulptur, Malerei, Fotografie, Film und Computeranimation leisten zugleich einen umfassenden Beitrag zum Stiftungsauftrag, der Verbindung von Kunst und Wissenschaft.

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Colour and Abstraction

Textielmuseum, Tilburg / NL
– 03.03.2019
textielmuseum.nl 

[Farbe und Abstraktion. Generationen im Dialog] Die Zeitspanne von ™1960 bis heute umfasst in Bezug auf Textilien ein breites Spektrum: Innerhalb eines halben Jahrhunderts treffen hier zwei Generationen von Designern und Künstlern aufeinander, die in der Ausstellung „Colour and Abstraction. Generations in Dialogue“ im Textielmuseum anhand ihrer Arbeiten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die ältere Generation, die Aspekte wie Farbe und Abstraktion mithilfe von Textilien erforscht, trifft dabei auf eine jüngere Generation, die sich diesen Aspekten eher thematisch nähert. Mithilfe von Filmmaterial, Zeichnungen und Mustern soll der kreative Prozess illustriert werden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Arbeiten von Peter Struycken, Lam de Wolf, Bertjan Pot sowie Formafantasma und Rafaël Rozendaal.

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Feast for the Eyes

Foam Fotografiemuseum, Amsterdam / NL
– 03.03.2019
foam.org 

Die permanente Verfügbarkeit von Smartphone-Kameras und sozialen Medien wie Instagram, Facebook oder Snapchat haben dafür gesorgt, dass Essen heute nicht mehr nur Nahrungsaufnahme bedeutet, sondern auch einen wichtigen Bestandteil der öffentlichen Selbstdarstellung ausmacht. „Feast for the Eyes“ [Augenschmaus] betrachtet die Geschichte der Foodfotografie und bezieht dabei sowohl die Kunst als auch den Fotojournalismus sowie kommerzielle und wissenschaftliche Fotografie mit ein. Der Bereich „Still Life“ [Stillleben] widmet sich der klassischen Darstellung des Essens in der Malerei, „Around the Table“ [Rund um den Tisch] betrachtet kulturelle und rituelle Aspekte und „Playing With Food“ [Mit dem Essen spielen] schaut, was geschieht, wenn Humor hinzukommt. Neben den Fotografien selbst sind auch Kochbücher zu sehen, die einen weiteren historischen Überblick liefern.

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Gegen die Unsichtbarkeit

Japanisches Palais, Dresden / DE
– 03.03.2019
kunstgewerbemuseum.skd.museum 

Die Ausstellung „Gegen die Unsichtbarkeit – Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938“ widmet sich erstmalig und ausschließlich den Frauen, die im frühen 20. Jahrhundert im Kontext der Deutschen Werkstätten arbeiteten. Sie waren in 27 verschiedenen Berufsbezeichnungen tätig, unter anderem als Grafikerinnen, Möbeldesignerinnen, Textilgestalterinnen oder Innenarchitektinnen. Trotz ihres Schaffens in Entwurf und Lehre sowie erfolgreichen Teilnahmen an Wettbewerben und Ausstellungen, sind sie in Vergessenheit geraten. Dem will die Ausstellung entgegenwirken, indem nicht nur über 270 Werke gezeigt werden, sondern auch anhand von Briefen, Fotografien und Zeugnissen die individuellen Lebensentwürfe nachvollziehbar gemacht werden sollen.

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Good Grief, Charlie Brown!

Somerset House, London / GB
– 03.03.2019
somersethouse.org.uk 

Vor rund 70 Jahren erschien die erste Peanuts-Bildergeschichte des US-amerikanischen Zeichners Charles M. Schulz – seitdem hat die Comicreihe weltweit eine millionenstarke Leserschaft begeistert und einen deutlichen (und fortwährenden) Einfluss auf Kunst und Kultur ausgeübt. In den alltäglichen Abenteuern einer Gruppe von Kindern rund um den notorischen Pechvogel Charlie Brown stecken dabei immer wieder tief greifende Themen wie Krieg, Gleichberechtigung oder Rassismus. Zudem bieten die Charaktere mit ihren individuellen Ängsten, Problemen und Beziehungen vielfältige Möglichkeiten zur Identifikation. Die Ausstellung präsentiert nun eine Mischung aus historischen Originalen aus Schulzes Nachlass und durch die Peanuts inspirierten Objekten – unter anderem der silberne Snoopy, den die NASA auf eine Mondreise mitnahm – sowie zeitgenössische Kunstwerke.

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Kultureller Dialog zwischen Ost- und Westasien

Gallery Damdam, Berlin / DE
– 04.03.2019
kulturkorea.org 

Das Koreanische Kulturzentrum zeigt in Kooperation mit dem Iranischen Kulturinstitut in Berlin kalligrafische Schriftkunst Ost- und Westasiens und referiert damit auf die Geschichte des künstlerischen Austauschs zwischen Korea und dem Iran, der an das Netzwerk der Seidenstraße geknüpft war. Bis heute ist die Beziehung der beiden Länder dadurch geprägt.

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Abram Games: A Record of Britain’s Social History

Rochester Institute of Technology University Gallery / US
– 09.03.2019
rit.edu 

Die Universitätsgalerie des Rochester Institute of Technology zeigt eine Auswahl aus dem rund sechzig Jahre lang gewachsenen Lebenswerks des britischen Grafikdesigners Abram Games. Mit äußerst reduzierter Bildsprache entwarf er unter anderem politische (Propaganda-)Plakate, Briefmarken und Buchcover. Die Ausstellung zeigt rund fünfzig Exponate und ist eine von wenigen Präsentation Games’ Leistungen in den Vereinigten Staaten.

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Hautnah. Die Filmkostüme von Barbara Baum

Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 10.03.2019
deutsches-filminstitut.de 

Barbara Baum zählt zu den renommiertesten Kostümgestaltern Deutschlands und blickt auf fast 50 Jahre Zusammenarbeit mit internationalen Regisseuren und Produzenten zurück. Besonders aufwendige historische Kostüme, etwa für Filme wie „Katharina die Große“ (1995) oder „Buddenbrooks“ (2008), gehören zum Repertoire Baums. Unter anderem ist in der Ausstellung der Entstehungsprozess „vom ersten Lesen des Drehbuchs über historische Recherchen bis hin zum Zeichnen von Entwürfen und dem spannenden Moment der ersten Anprobe mit den Schauspielern“ dokumentiert. Bei ihrer Arbeit lässt sich die Gestalterin vor allem von der Auswahl der Stoffe leiten. Die taktilen Qualitäten des Materials nutzt die Ausstellung, ergänzt durch Audiomaterial und Informationen in Brailleschrift, um auch blinde Menschen oder Menschen mit Sehbehinderung eine Erlebnisebene zu bieten.

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Victor Papanek: The Politics of Design

Vitra Design Museum, Weil am Rhein / DE
– 10.03.2019
design-museum.de 

[Victor Papanek: Die Politik des Designs] Zugleich als „Retrospektive und Themenausstellung“ angelegt, beleuchtet die Ausstellung im Vitra Design Museum sowohl das Leben und Werk, den Einfluss und die Visionen des Industriedesigners und Autoren Victor Papanek, als auch das Verhältnis von Gestaltung und komplexen, globalen Problemstellungen im Allgemeinen. Papanek hat vor allem durch Publikationen wie „Design for the Real World“ (1971) oder „Design for Human Scale“ (1983) einen Grundstein für kritisches, soziales und ökologisches Denken und Handeln im Bereich der Gestaltung gelegt. Eine Medieninstallation aus seinen Thesen ermöglicht Besuchern, in seine Gedankenwelt einzutauchen. Weiterhin sind noch nie gezeigte Objekte aus seinem Nachlass zu sehen, etwa Notizbücher, Briefe, Möbel und Dias. Eine Brücke in die Gegenwart schlagen darüber hinaus 20 Projekte zeitgenössischer Gestalter, die Papaneks Ansätze widerspiegeln und weiterentwickeln.

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Raphaela Vogel

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 11.03.2019
berlinischegalerie.de 

Seit zehn Jahren findet Videoart at Midnight statt, ein monatlich an einem Freitag stattfindendes Videokunst-Screening im Babylon-Kino in Berlin. Zum Anlass dieses Jubiläums widmet die Berlinische Galerie nun der 1988 geborenen Videokünstlerin Raphaela Vogel eine Einzelausstellung. Vogel schloss 2014 ihr Studium an der Frankfurter Städelschule ab und lebt heute in Amsterdam. In ihren Videos übernimmt sie stets selbst die Hauptrolle und setzt ihren Körper der Beobachtung durch Kameradrohnen aus. Damit thematisiert sie unter anderem den Konflikt zwischen Weiblichkeit und der „oftmals männlich geprägten Technik“. Im Ausstellungskontext werden die Videoprojektionen von seltsamen Objekten eingerahmt, etwa einem Dixi-Pissoir oder einem Heukran. Damit lässt Vogel den Betrachter in ihre ganz eigene, postapokalyptisch anmutende Welt eintauchen.

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68. Pop und Protest

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 17.03.2019
mkg-hamburg.de 

Die 68er-Bewegung steht für eine Zeit, in der Menschen überall auf der Welt aufbegehrten und begannen, sich lautstark und mit verschiedenen kulturellen Mitteln, von Musik über Mode bis hin zum gesellschaftskritischen Kino und einem neuen Interesse an (öffentlichen) Diskussionen, gegen bestehende Strukturen zu wehren. Sie kämpften für Freiheit, Frieden, Gleichberechtigung und Akzeptanz – Werte, die heute wieder aufs Neue diskutiert werden. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) hat nun 200 Objekte aus der eigenen Sammlung sowie Leihgaben zusammengetragen, die das Lebensgefühl dieser Jahre verdeutlichen, darunter Kunstwerke, Fotografien, Mode, Plakate und Produkte. Die Spiegel-Kantine, die 1969 von Verner Panton für den Verlag fertiggestellt und 2012 ans MGK übergeben wurde, bildet den Mittelpunkt der Ausstellung.

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65+
 Designgeschichte und -geschichten. Das Institut für Neue Technische Form

Institut für Neue Technische Form, Darmstadt / DE
– 17.03.2019
institut-fuer-neue-technische-form.de 

Am 18. November 2018 um 12 Uhr eröffnet in Darmstadt am Friedensplatz 11 eine Ausstellung, die eine 65-jährige Designbilanz zieht. So lange nämlich gibt es das INTEF, wie die Institution umgangssprachlich genannt wird. Es will im Herzen der Stadt ein Schaufenster der Produktwelt vom Jugendstil bis in die Gegenwart bieten und damit ebenso selbstständig wie selbstbewusst Design fördern und präsentieren. Wenn man berücksichtigt, dass die 65 Ausstellungsstationen nur einen kleinen Einblick in die Geschichte der INTEF-Arbeit zeigen, wenn man weiterhin bedenkt, dass die Bestände der Sammlung Schneider, die dem INTEF zur Verfügung stehen, so umfangreich sind, dass mit ihnen problemlos mehrere Designmuseen ausgestattet werden könnten und es immer noch zahlreiche Archivalien und Depotfüllungen gäbe, dann kann man nur hoffen, dass diese Ausstellung nicht nur Bilanz zieht, sondern tatsächlich für die Darmstädter Design- und Ausstellungspolitik einen Aufbruch markiert.

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Together! Die neue Architektur der Gemeinschaft

Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig / DE
– 17.03.2019
grassimuseum.de 

Die Problematik um bezahlbaren und gleichzeitig auch lebenswerten Wohnraum spitzt sich vor allem in den Metropolen immer mehr zu – die Mieten steigen. Bisherige Wohnungsbauprojekte entschärfen die Situation nur bedingt. Die Ausstellung „Together!Die neue Architektur der Gemeinschaft“ stellt Lösungen vor dem Hintergrund historischer sowie zeitgenössischer Projekte zum kollektiven Wohnen vor. Mit rechercheartigem Charakter bildet die Ausstellung das menschliche Bedürfnis nach Gemeinschaft ab, während auch die Bedeutung der Privatsphäre nicht zu kurz kommt.

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Times of Waste − Was übrig bleibt

Gewerbemuseum Winterthur / CH
– 17.03.2019
gewerbemuseum.ch 

„Abfall kann verheissungsvolle Ressource oder lästiger Rest sein, Abfall ist politisch und sozial, vor allem aber unvermeidlich. Abfall verschwindet nie vollständig und hinterlässt immer Spuren“, so beginnt der Ankündigungstext für „Times of Waste − Was übrig bleibt“. Um den Weg des Abfalls nachzuvollziehen, heftet sich die Ausstellung an die Fersen eines Smartphones und verfolgt die Route seines Transports und Recyclings. Dieser alltägliche Gegenstand führt den Besucher zu ganz unterschiedlichen Orten, etwa Deponien, Forschungslabors oder Reparaturwerkstätten, und lässt ihn auf die Menschen dort treffen. Die Fragestellungen und Problematiken, die so aufgezeigt werden, verlangen nach neuen Lösungsansätzen und einer tieferen Beschäftigung mit der Thematik. Entstanden ist die Ausstellung im Zusammenhang mit einem Forschungsprojekt an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel.

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Josef Frank

Designmuseo, Helsinki / FI
– 17.03.2019
designmuseum.fi 

Das Designmuseo in Helsinki blickt in einer Retrospektive auf das Werk des Designers und Architekten Josef Frank (1885–1967) zurück. Nachdem er in Wien studiert und promoviert sowie an der Wiener Kunstgewerbeschule gelehrt und den Wiener Werkbund mitgegründet hatte, floh er vor den Nationalsozialisten nach Schweden. Dort wurde er vor allem mit seinen Möbelentwürfen und Textildesigns unter anderem für Svenskt Tenn bekannt. Darüber hinaus war es sein Ziel, durch Gestaltung, Architektur und Stadtplanung einen positiven Einfluss auf das Leben der Menschen zu nehmen. Die Ausstellung geht seinen Prinzipien und Visionen anhand vielzähliger Exponate nach, die aus Sammlungen in Schweden und Österreich stammen.

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Downtown Denise Scott Brown

Architekturzentrum Wien, Wien / AT
– 18.03.2019
azw.at 

Das Architekturzentrum Wien widmet der 1931 geborenen Stadtplanerin, Architektin, Lehrerin und Autorin Denise Scott Brown, deren Werk gerade erst wiederentdeckt wird, eine erste umfassende Retrospektive. Scott Brown übt seit den 1960er-Jahren großen Einfluss auf die Architektur aus, sowohl praktisch als auch theoretisch, wobei jedoch die große Anerkennung für die gemeinsame Arbeit vor allem ihrem Partner und Ehemann Robert Venturi zukam. Sowohl mit fotografischen Dokumentationen als auch architektonischen und stadtplanerischen Projekten auf allen fünf Kontinenten setzte sich die Gestalterin für eine undogmatische Formensprache und gezielte Eingriffe in bestehende Strukturen ein. Die Ausstellung umfasst Objekte, Fotos, Pläne, Collagen, Zitate und Videos und ist selbst als eine Art urbanes Setting angelegt.

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Playing with Scale:
 How Designers Use Set Models

Olivier Theatre, Wolfson Gallery, London / GB
– 23.03.2019
nationaltheatre.org.uk 

Ausgehend vom Jocelyn Herbert Archive werden in der Ausstellung „Playing with Scale“ fünf Bühnenbilder des National Theatre London vorgestellt. Jocelyn Herbert (1917–2003) ist eine für ihren lakonischen, aber auch atmosphärisch dichten Stil bekannte Bühnenbildnerin. Zwei aktuelle Produktionen von den Bühnenbildnern Anthony Ward („Exit the King“) und Hildegard Bechtler („Antony & Cleopatra“) werden außerdem in den Fokus genommen. Wie Bühnenbilder laut Ausstellungskuratorin Eleanor Margoliesals „exquisite miniature world“ [außerordentliche Miniatur-Welt]im Vorprobenprozess als Ausgangspunkt für einen kreativen und demokratischen Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren und Gewerken fungieren können, ist ebenfalls Thema der Ausstellung. Nicht nur die gebauten Modelle sind als Exponate zu sehen, sondern auch erste Skizzenversuche zu Anfang bis hin zu 3D-Modellen.

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Andy Warhol. Pop Goes Art

Museum für Angewandte Kunst Köln / DE
– 24.03.2019
museenkoeln.de 

Die Ausstellung „Andy Warhol. Pop Goes Art“ zeigt erstmalig fast alle von Andy Warhol gestalteten Plattencover sowie deren zahlreiche Skizzen und Entwürfe. Darüber hinaus befinden sich unter den Exponaten eine Reihe von Filmen und Hörbeispielen, die zu einer umfassenden Dokumentation des Zusammenspiels von Kunst und Musik beitragen. Warhol (1928–1987) setzte sich bereits seit 1949 immer wieder mit dem Medium der Schallplatte auseinander: Zunächst widmete er sich als Werbegrafiker in erster Linie der Gestaltung von Covern verschiedener Jazz-LPs, in den 1960er-Jahren gestaltete er dann umfassende Gesamtkonzepte für die Cover unterschiedlicher Genres, darunter „Sticky Fingers“ (1971) von den Rolling Stones oder das Debütalbum der Band The Velvet Underground (1967) mit dem gleichnamigen Titel.

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Home Futures

The Design Museum, London / GB
– 24.03.2019
designmuseum.org 

[Zuhause der Zukunft] Die Frage „Wie werden wir in Zukunft wohnen?“ beschäftigt(e) Designer aller Epochen. Doch wie steht es mit diesen Visionen, wenn die Zukunft aus damaliger Sicht erreicht ist? Die Ausstellung „Home Futures“ zeigt futuristische Entwürfe aus dem 20. Jahrhundert von Designern wie Ettore Sottsass, Joe Colombo, Superstudio oder Enzo Mari und stellt sie aktuellen Entwicklungen gegenüber. In Themenbereiche gegliedert, werden – damals wie heute relevante – Szenarien und Fragestellungen aufgegriffen und Lösungsansätze präsentiert, etwa das Leben auf engstem Raum, das moderne Nomadentum, Minimalismus oder das smarte Haus. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem IKEA Museum in Älmhult, Schweden und wird dort auch im Anschluss zu sehen sein.

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Le Monde de Tardi

Basel / CH
– 24.03.2019
cartoonmuseum.ch 

Das Cartoonmuseum Basel zeigt aktuell eine Retrospektive mit über 200 Originalzeichnungen des Comiczeichners Jacques Tardi, der mit seinen raffinierten Stilisierungen Generationen von Comickünstlern geprägt hat. Mit teilweise erschreckender Direktheit konfrontieren Tardis Strichzeichnungen den Leser mit der grausamen Wirklichkeit des Krieges oder packen ihn mit der Lösung eines neuen Falls des Privatdetektivs Nestor Burma. Der Höhepunkt der Ausstellung sind die Originale aus dem erst kürzlich erschienenen Band drei der Serie „Ich, René Tardi, Kriegsgefangener im Stalag II B“.

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Back Side – Fashion from Behind

Fashion and Lace Museum, Brussels / BE
– 31.03.2019
fashionandlacemuseum.brussels 

[Rückseite – Mode von hinten] Der Rücken macht eine große Fläche unseres Körpers aus – und entzieht sich dennoch dem eigenen Blickfeld und somit auch häufig dem Bewusstsein. Die Ausstellung „Back Side – Fashion from Behind“ hat nun 70 Kreationen zusammengestellt, die aufzeigen, wie sich das Modedesign auf verschiedene Art und Weise mit dem Rücken auseinandergesetzt hat. Ob als verruchte Enthüllung, Ort für Statements und Motive, Silhouetten bildende Verschnürung oder Träger für schwere Lasten, der Rücken lässt sich vielfach in Szene setzen, nutzen und interpretieren. Mit Arbeiten von Labels und Designern wie Chanel, Jean Paul Gaultier, Raf Simons oder Balmain gibt die Schau einen Überblick über dieses gestalterische Potenzial vom 18. Jahrhundert bis heute.

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Sagmeister and Walsh. Beauty

MAK, Wien / AT
– 31.03.2019
mak.at 

[Sagmeister und Walsh. Schönheit] Mit einer groß angelegten, interaktiven Ausstellung widmet sich Stefan Sagmeister – diesmal gemeinsam mit Jessica Walsh – nach dem Glück nun einem weiteren großen Thema der menschlichen Kultur: der Schönheit. Um zu beweisen, dass Schönheit mehr ist, als reine Oberflächlichkeit, laden verschiedene Installationen und Objekte dazu ein, sich mit den verschiedenen Facetten dieses Begriffs auseinanderzusetzen: von digitalen Experimenten zur Symmetrie über das sinnliche Erleben von Klang, Farbe und Duft bis hin zur Frage, was einen Menschen für andere anziehend macht. Die Themengebiete „Was ist Schönheit?“, „Die Geschichte der Schönheit“, „Im Auge des Betrachters“, „Schönheit erleben“ und „Transformierende Schönheit“ werden vom „Schönheitsarchiv“ abgeschlossen, das von Sagmeister und Walsh kuratiert eine Auswahl „besonders schöner“ Exponate aus der Sammlung des Museums präsentiert.

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Brutal modern. Bauen und Leben in den 60ern und 70ern

Braunschweigisches Landesmuseum, Braunschweig / DE
– 31.03.2019
3landesmuseen.de 

Unter dem Motto „Brutal modern“ thematisiert das Braunschweigische Landesmuseum anhand von zwanzig Gebäuden aus der Umgebung aus dieser Zeit, von Kirchen über Fabriken bis hin zu Verwaltungs- und Veranstaltungsgebäuden, die Frage nach dem Umgang mit Bauten der Nachkriegsmoderne. Wo die einen von Betonmonstern reden, die abgerissen werden sollten, sehen andere architektonische Perlen, die es zu schützen gilt.

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The Road Ahead: Reimagining Mobility

Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum, New York / US
– 31.03.2019
cooperhewitt.org 

Die Ausstellung „The Road Ahead: Reimagining Mobility“ im Cooper Hewitt Smithsonian Design Museum beschäftigt sich mit der Mobilität der Zukunft und stellt im Zuge dessen 40 Projekte zu einschlägigen Technologien vor. Wie werden wir uns fortbewegen? Wie werden wir Waren transportieren? Wie werden Mobilität betreffende Dienstleistungen sich entwickeln? Neben zeitgenössischen Projekten, wie die immersive Soundarbeit „Sound of the Future City“ des Ingenieurbüros Arup, sind auch historische Arbeiten aus der Sammlung des Museums zu sehen.

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Digital Imaginaries. Africas in Production

ZKM, Karlsruhe / DE
– 31.03.2019
zkm.de 

Die Themen Digitalisierung und digitale Transformation treiben Unternehmen, Regierungen und Gesellschaften weltweit um. Das Ausstellungs- und Rechercheprojekt „Digital Imaginaries“ zeigt, nach Ausstellungen, Workshops und Veranstaltungen im Senegal und Südafrika, aktuell in Karlsruhe Arbeiten afrikanischer Künstler, die die „widersprüchliche Vielfalt des Digitalen auf dem afrikanischen Kontinent“ thematisieren. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten verweisen auf die afrikanischen Geschichten, Praktiken und Gegebenheiten, die in diesem Kontext zum Tragen kommen und wollen anregen, darüber nachzudenken, wie eine emanzipierte digitale Zukunft aussehen kann, die sich nicht nach marktorientierten Interessen und post-kolonialen Hegemonien richtet.

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Moderne am Main. 1919–1933

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main / DE
– 14.04.2019
museumangewandtekunst.de 

Die Ausstellung „Moderne am Main“ zeigt Artefakte aus dem Frankfurt zu Zeiten der Weimarer Republik und stellt damit den ersten Versuch dar, diese Epoche designhistorisch umfassend aufzuarbeiten – eine Annäherung an den damaligen Anspruch, die Stadt sowohl ästhetisch als auch gesellschaftlich neu zu gestalten. Bei angekündigten etwa 600 Exponaten kann man auf Einiges gefasst sein.

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Programmed: Rules, Codes, and Choreographies in Art, 1965–2018

Whitney Museum of American Art, New York / UM
– 14.04.2019
whitney.org 

[Programmiert: Regeln, Codes und Choreografien in der Kunst, 1965–2018] Programmierte Systeme gehören für uns heute ganz selbstverständlich zum Alltag, ihr Einfluss auf die Kunst lässt sich jedoch bis in die 1960er Jahre zurückverfolgen. Die Ausstellung gliedert sich in zwei Bereiche: „Rule, Instruction, Algorithm“ [Regel, Anweisung, Algorithmus] beschäftigt sich mit der Frage, wie Bilder und Objekte basierend auf Systemen und Vorgaben generiert werden können; „Signal, Sequence, Resolution“ [Signal, Sequenz, Auflösung] stellt Arbeiten in den Mittelpunkt, die mithilfe von Codes (Fernseh-) Bilder manipulieren. Ein Highlight ist das zwischen den beiden Bereichen präsentierte Werk „Fin de Siècle II“ von Nam June Paik, das nach sechsjähriger Restaurationsarbeit erstmalig wieder öffentlich zu sehen ist. Premiere feiert auch das Augmented Reality-Kunstwerk „Unexpected Growth“ von Tamiko Thiel, das die Überflutung New Yorks simuliert.

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Fibre-Fixed. 
Composites in Design

Design Museum Gent / BE
– 21.04.2019
designmuseumgent.be 

Could new materials be the solution to current challenges such as climate change, mobility, and demographic change? The exhibition at the Design Museum Gent – “Fibre-Fixed. Composites in Design” – answers the question affirmatively with designers demonstrating new design possibilities using fibre-reinforced plastic. Curators Ignaas Verpoest and Lut Pil will use a range of projects from the past five years to highlight the potential of this type of material – demonstrating not only their technical advantages, but also their creative potential.

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West of Modernism: California Graphic Design, 1975–1995

LACMA, Los Angeles / US
– 21.04.2019
lacma.org 

[Der Westen des Modernismus: Kalifornisches Grafikdesign, 1975–1995] Kalifornien ist seit vielen Generation Sehnsuchtsort und Sinnbild für Freiheit, Liberalität und individuelle Entfaltung. Ähnliches galt auch für das kalifornische Grafikdesign in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In diesen Jahren emanzipierten sich eine Vielzahl von Gestaltern zunehmend von den allgemeingültigen und starren Regeln des Modernismus, die vor allem von der etablierten Szene in New York hochgehalten wurden. Weiter befeuert durch die neuen Möglichkeiten des rasant voranschreitenden technischen Fortschritts, ging man an der Westküste eigene Wege, sowohl in der Praxis als auch in der Theorie. Als Teil seiner Graphic Design Initiative, die zum Ziel hat, sukzessive eine umfassende grafische Sammlung aufzubauen, beleuchtet das LACMA die Zeit zwischen 1975 und 1995 anhand von Postern und Publikationen.

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Koloman Moser

MAK, Wien / AT
– 22.04.2019
mak.at 

Wie kaum ein anderer, wurde Koloman Moser (1868–1918) dem von der Wiener Secession hochgehaltenen Idealbild des Universalkünstlers gerecht; sein Werk erstreckt sich von der Malerei über die Gestaltung von Möbeln, Objekten und Innenräumen bis hin zu Bühnenbild und Mode. Die Retrospektive anlässlich seines hundertsten Todestages betrachtet chronologisch geordnet sein umfangreiches Schaffen und bezieht gleichzeitig seine Wegbereiter und -begleiter mit ein. In Stationen seines Lebens gegliedert, beginnend mit Wien als Inspirationsquelle und mit Mosers letztlicher Rückkehr zur Malerei abschließend, präsentiert die Ausstellung „Koloman Moser. Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann“ 600 Exponate, von denen viele der Öffentlichkeit zuvor nicht zugänglich waren.

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Darum wählt! Plakate zur 1. demokratischen Wahl in Deutschland

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg / DE
– 22.04.2019
mkg-hamburg.de 

Vor 100 Jahren fanden die ersten demokratischen Wahlen in Deutschland statt. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg lässt den vorhergehenden Wahlkampf wiederaufleben, indem es Plakate und andere Druckerzeugnisse aus dieser Zeit zeigt. Die Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg will daran erinnern, dass die Demokratie als Staatsform nicht immer gegeben war und auch verteidigt werden musste.

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Einfach gut. Design aus Dänemark

Wilhelm Wagenfeld Haus, Bremen / DE
– 22.04.2019
wilhelm-wagenfeld-stiftung.de 

Bei dänischem Design denken vermutlich die meisten an bekannte Mid-century-Klassiker. Dass das Land deutlich mehr zu bieten hat, möchte diese Ausstellung beweisen. Zwar befinden sich unter den Exponaten auch Möbel und Leuchten von Finn Juhl, Verner Panton oder Nanna Ditzel, diese werden jedoch durch handwerkliche Neuinterpretationen sowie Projekte ergänzt, die Design als Werkzeug verstehen, um sich großen, globalen Problemstellungen anzunehmen. So möchten die Kuratoren die rein nostalgische Perspektive verlassen und Fragen zu Nachhaltigkeit, gesellschaftlicher Wahrnehmung und dem Image des dänischen Designs aufwerfen. Die Ausstellung war bereits 2017 in Berlin zu sehen und wurde für das Wilhelm Wagenfeld Haus erweitert und angepasst.

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Dea Trier Mørch. Into the World

Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk / DK
– 28.04.2019
louisiana.dk 

Angetrieben durch eigene Erfahrungen, schrieb die dänische Autorin sowie Künstlerin Dea Trier Mørch 1976 den Roman „Vinterbørn“ [Winterkinder] und wurde damit in Europa bekannt. Das Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk zeigt die dazu entstandenen Linolschnitte – rund neunzig Arbeiten sind zu sehen. Sie überzeugen durch eine feinfühlige und doch abstrahierte Darstellung der menschlichen Körperlichkeit. Gleichzeitig wird eine weibliche Sicht auf die Umwelt, beispielsweise die Geburtsstation verdeutlicht.

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The Secret Life of Textiles: The Milton Sonday Archive

The Met Fifth Avenue, New York / US
– 05.05.2019
metmuseum.org 

Milton Sonday ist berühmt für seine technischen Zeichnung zu handgearbeiteten Stoffen. Nach der Übergabe seines Archivs an das Antonio Ratti Textile Center am Metropolitan Museum of Art zeigtdie Ausstellung „The Secret Life of Textiles“ eine erste Auswahl seiner Studien zur Struktur von Spitzenstoffen, der Vielfältigkeit von Stickereien und der Mannigfaltigkeit gewebter Muster. Ein erster Teil des gespendeten Archivs wurde in Zusammenarbeit mit Sonday bereits gesichtet, die Katalogisierung seines gesamten Lebenswerks dauert jedoch an.

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Cultural Threads

Textiel Museum, Tilburg / NL
– 12.05.2019
textielmuseum.nl 

[Kulturelle Verstrickungen] In der Ausstellung „Cultural Threads“ dienen Textilien als Vermittler und Zeuge von soziopolitischen Verbindungen in einer Welt, deren Grenzen immer mehr verschwimmen. Dabei werden Geschichten entdeckt und erzählt, Beziehungen aufgezeigt, Identitäten gepr.gt und auch Perspektiven für die Zukunft eröffnet. Neben Arbeiten internationaler Textilkünstler wie Hana Miletić, Otobong Nkanga, Aiko Tezuka oder Mary Sibande wurden auch speziell für die Ausstellung neue Werke im Textiel Lab angefertigt. Eylem Aladogan beschäftigt sich zum Beispiel anhand von Textilien aus dem Osmanischen Reich mit ihrer türkischen Herkunft und der dortigen politischen Lage unter Recep Tayyip Erdoğan, während Vincent Vulsma sich in Form von Skulpturen mit der historischen Rolle von Stoffen und Indigo im Sklavenhandel auseinandersetzt.

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Corita Kent. Power Up

House of Illustration, London / GB
– 12.05.2019
houseofillustration.org.uk 

Erst Nonne, dann Künstlerin und Aktivistin: Corita Kent, die in ihrer künstlerischen Praxis Pop-Art zu Protest umfunktionierte. In Anlehnung an die plakative Ästhetik der Reklamewelt thematisierte sie in ihren Siebdrucken gesellschaftliche Problembereiche, wie Sexismus, Rassismus und Krieg in erstmal harmlos anmutender Verpackung. In siebzig Siebdrucken versucht die Ausstellung die Entwicklung ihres Schaffens abzubilden.

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Nicht mein Ding. Gender im Design

HfG Archiv, Ulm / DE
– 19.05.2019
museumulm.de 

Geschlechtsidentitäten sind im Wandel: Immer mehr Menschen erheben sich über die tradierten Ansichten hinsichtlich dessen, wie eine Frau oder ein Mann zu sein und auszusehen hat. Da die Reproduktion der mit dem biologischen Geschlecht zusammenhängenden Stereotype mitunter durch unsere gestaltete Umwelt wie Kleidung, Werbung, Objekte funktioniert, die immer auch an konstruierte Welten anknüpfen, spielt das Design dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Mit Beispielen und Arbeiten aus der Designforschung, dem Produktdesign, der Modewelt und Kunst geht die Ausstellung der Frage nach, was es bedeutet genderspezifisch, -sensibel oder auch -blind zu gestalten.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Like you! Freundschaft digital und analog

Museum für Kommunikation Frankfurt / DE
– 01.09.2019
mfk-frankfurt.de 

Freunde zu haben, ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, denn Einsamkeit macht krank, wie Studien vielfach belegt haben. Die Ausstellung „Like You!“ fragt, was eine Freundschaft ausmacht und vor allem, welche Veränderungen digitale Medien und Kommunikationsmittel diesbezüglich verursachen. In die Stationen „Freunde finden“, „Freunde haben“ und „Freunde verlieren“ gegliedert, wird dieser besonderen Art der zwischenmenschlichen Beziehung nachgegangen – durch alle Epochen. Der „Entdeckertisch“ bietet im Anschluss die Möglichkeit, selbst analog oder digital miteinander zu interagieren und sich auszutauschen, von der Zettelbotschaft bis hin zum Roboter. Das Rahmenprogramm aus Führungen, Gesprächen, Workshops und Filmvorführungen richtet sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder.

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Shine on Me. Wir und die Sonne

Deutsches Hygiene-Museum, Dresden / DE
– 18.09.2019
dhmd.de 

Die Sonne ermöglicht und beeinflusst das Leben auf der Erde wie kein anderer Faktor. Sie ist Energiequelle, Rhythmusgeber und Zentrum unseres Planetensystems – und bei weitem noch nicht restlos erforscht. Kein Wunder also, dass die Menschheit seit jeher eine besondere Beziehung mit diesem Stern verbindet. Die Ausstellung „Shine on Me“ widmet sich nun umfassend der Sonne und den vielen Facetten ihrer naturwissenschaftlichen und kulturellen Bedeutung. Gegliedert in sieben Bereiche, wird ihre Rolle als Gottheit, Zeitgeber, Symbol, Lichtspender, Gesundheitsfaktor, Energiequelle und Stern betrachtet. Dabei wird von uralten Ritualen bis hin zu moderner Technologie ein breites Zeitfenster der Menschheitsgeschichte abgedeckt. Begleitet von Vorträgen, Diskussionen, Lesungen und Führungen soll sowohl Kindern als auch Erwachsenen die Thematik nähergebracht werden.

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Politics of Design, Design of Politics

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München / DE
– 29.09.2019
dnstdm.de 

Mit der Ausstellung „Friedrich von Borries. Politics of Design – Design of Politics“ führt die Neue Sammlung ihre 2015 ins Leben gerufene Ausstellungsreihe für zeitgenössische Positionen im Design nun im vierten Jahr fort. Unter der konzeptionellen Leitung Friedrich von Borries’, bricht die Ausstellung die musealen Grenzen der ständigen Sammlung auf und kombiniert Museumsstücke mit DIY-Objekten, die Teilnehmer eines Open Call beitrugen. Im Zentrum der Ausstellung steht die Frage nach der Wechselwirkung von Design und Politik: Inwieweit sind Designobjekte Produkte politischer Verhältnisse? Aber auch: Wie kann Design zur Veränderung politischer Verhältnisse beitragen? Diese Fragen werden im Kontext der Ausstellung in Workshops mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Kultur diskutiert.

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111/99. Fragen zur Gestaltungssprache der Moderne

Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin / DE
– 13.01.2020
museumderdinge.de 

Bis Anfang nächsten Jahres zeigt das Werkbundarchiv – Museum der Dinge in Berlin vier Ausstellungen, in welchen die Verbindungen zwischen dem 1907 gegründeten Deutschen Werkbund und dem 1919 gegründeten Bauhaus offensichtlich und die von den Institutionen ausgehenden Einflüsse auf die Moderne nachverfolgt werden. Der erste Teil ist aktuell zu sehen und zeigt kommerzielle Grafiken, welche die Entwicklung vom Jugendstil zur Sachlichkeitveranschaulichen.

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Reflex Bauhaus

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München / DE
– 02.02.2020
dnstdm.de 

Das hundertjährige Jubiläum des Bauhauses 2019 wird weltweit in einer Vielzahl von Ausstellungen und Projekten begangen. Auch die Neue Sammlung in München nimmt sich der Thematik an und betont gleichzeitig die eigene historische Verbundenheit, entstanden direkt nach der Museumsgründung 1925. „Reflex Bauhaus. 40 Objects – 5 Conversations“ präsentiert in diesem Zusammenhang nicht nur eine Vielzahl originaler Objekte aus dem Bestand der Sammlung, darunter Textilien, Möbel, Leuchten und Keramik, sondern setzt sie auch mit zeitgenössischen Arbeiten in Kontext. Hierfür wurden fünf Künstler eingeladen, eine Position in Dialog mit einem der Exponate zu entwickeln: die Designerin Ayzit Bostan,e Lyrikerin Barbara Köhler, die Architektin Anupama Kundoo, der Komponist Junya Oikawa und die Künstlerin Sofie Thorsen. So soll den Besuchern „die Lesbarkeit von überlieferter Herkunft und heutiger Reflexion“ ermöglicht werden.

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Die neue Heimat (1950–1982). Eine sozialdemokratische Utopie und ihre Bauten

Architekturmuseum der TU München / DE
28.02.2019 – 19.05.2019
architekturmuseum.de 

Enteignet sowie umbenannt durch die Nationalsozialisten und nach dem Zweiten Weltkrieg dann dem Deutschen Gewerkschaftsbund unterstellt, galt der nicht-staatliche Wohnungsbaukonzern Neue Heimat als eines der relevantesten Bauunternehmen im Europa der Nachkriegszeigt mit über 400.000 realisierten Wohnungsbauten sowie Kommunal- und Gewerbebauten, die teilweise bis heute stehen. Die Ausstellung analysiert die Bauten und Projekte der Neuen Heimat anhand von Beispielen, wie der Neuen Vahr in Bremen mit dem Wohnturm von Alvar Aalto oder der Entlastungsstadt Neuperlach in München, das für 80.000 Bewohner geplante damals größte Wohnungsbauprojekt Europas, und stützt dies durch Fotografien, Filmproduktionen, Planmaterialien und Originalmodelle.

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März

Virtual Natives – Sculpture

Roehrs und Boetsch, Zürich / CH
– 02.03.2019
roehrsboetsch.com 

Die Kunstgalerie Roehrs und Boetsch eröffnete kürzlich eine virtuelle Galerie für virtuelle Kunst und möchte so die Entwicklungen in dieser Richtung vorantreiben. Ausgangspunkt für das Projekt waren die Arbeiten des Künstlerduos Banz und Bowinkel – dreidimensionale Simulationen von Bewegungsabläufen in Form flächiger Drucke –, die in der aktuellen Ausstellung der neu eröffneten VR-Galerie erstmals auch körperlich erfahrbar sind. Mittels VR-Brille und Controller hat der Besucher die Möglichkeit, eine fünfstöckige Architektur zu erkunden, die pro Ebene eine Künstlerposition zeigt.

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Bodyscan – Anatomie in Kunst und Wissenschaft

Eres-Stiftung, München / DE
– 02.03.2019
eres-stiftung.de 

Die Münchner Eres-Stiftung präsentiert in der Ausstellung „Bodyscan – Anatomie in Kunst und Wissenschaft“ vielfältige Perspektiven auf den menschlichen Körper. Mit über 50 Exponaten aus Renaissance und Barock über zeitgenössische Kunst bis hin zu modernsten Bildgebungsverfahren geht die Ausstellung der Frage auf den Grund, inwiefern technische und künstlerische Darstellungsmethoden unsere Körperbilder formen. Die Beiträge aus so vielfältigen Medien wie Holzschnitt, Skulptur, Malerei, Fotografie, Film und Computeranimation leisten zugleich einen umfassenden Beitrag zum Stiftungsauftrag, der Verbindung von Kunst und Wissenschaft.

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Feast for the Eyes

Foam Fotografiemuseum, Amsterdam / NL
– 03.03.2019
foam.org 

Die permanente Verfügbarkeit von Smartphone-Kameras und sozialen Medien wie Instagram, Facebook oder Snapchat haben dafür gesorgt, dass Essen heute nicht mehr nur Nahrungsaufnahme bedeutet, sondern auch einen wichtigen Bestandteil der öffentlichen Selbstdarstellung ausmacht. „Feast for the Eyes“ [Augenschmaus] betrachtet die Geschichte der Foodfotografie und bezieht dabei sowohl die Kunst als auch den Fotojournalismus sowie kommerzielle und wissenschaftliche Fotografie mit ein. Der Bereich „Still Life“ [Stillleben] widmet sich der klassischen Darstellung des Essens in der Malerei, „Around the Table“ [Rund um den Tisch] betrachtet kulturelle und rituelle Aspekte und „Playing With Food“ [Mit dem Essen spielen] schaut, was geschieht, wenn Humor hinzukommt. Neben den Fotografien selbst sind auch Kochbücher zu sehen, die einen weiteren historischen Überblick liefern.

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Good Grief, Charlie Brown!

Somerset House, London / GB
– 03.03.2019
somersethouse.org.uk 

Vor rund 70 Jahren erschien die erste Peanuts-Bildergeschichte des US-amerikanischen Zeichners Charles M. Schulz – seitdem hat die Comicreihe weltweit eine millionenstarke Leserschaft begeistert und einen deutlichen (und fortwährenden) Einfluss auf Kunst und Kultur ausgeübt. In den alltäglichen Abenteuern einer Gruppe von Kindern rund um den notorischen Pechvogel Charlie Brown stecken dabei immer wieder tief greifende Themen wie Krieg, Gleichberechtigung oder Rassismus. Zudem bieten die Charaktere mit ihren individuellen Ängsten, Problemen und Beziehungen vielfältige Möglichkeiten zur Identifikation. Die Ausstellung präsentiert nun eine Mischung aus historischen Originalen aus Schulzes Nachlass und durch die Peanuts inspirierten Objekten – unter anderem der silberne Snoopy, den die NASA auf eine Mondreise mitnahm – sowie zeitgenössische Kunstwerke.

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Gegen die Unsichtbarkeit

Japanisches Palais, Dresden / DE
– 03.03.2019
kunstgewerbemuseum.skd.museum 

Die Ausstellung „Gegen die Unsichtbarkeit – Designerinnen der Deutschen Werkstätten Hellerau 1898 bis 1938“ widmet sich erstmalig und ausschließlich den Frauen, die im frühen 20. Jahrhundert im Kontext der Deutschen Werkstätten arbeiteten. Sie waren in 27 verschiedenen Berufsbezeichnungen tätig, unter anderem als Grafikerinnen, Möbeldesignerinnen, Textilgestalterinnen oder Innenarchitektinnen. Trotz ihres Schaffens in Entwurf und Lehre sowie erfolgreichen Teilnahmen an Wettbewerben und Ausstellungen, sind sie in Vergessenheit geraten. Dem will die Ausstellung entgegenwirken, indem nicht nur über 270 Werke gezeigt werden, sondern auch anhand von Briefen, Fotografien und Zeugnissen die individuellen Lebensentwürfe nachvollziehbar gemacht werden sollen.

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Colour and Abstraction

Textielmuseum, Tilburg / NL
– 03.03.2019
textielmuseum.nl 

[Farbe und Abstraktion. Generationen im Dialog] Die Zeitspanne von ™1960 bis heute umfasst in Bezug auf Textilien ein breites Spektrum: Innerhalb eines halben Jahrhunderts treffen hier zwei Generationen von Designern und Künstlern aufeinander, die in der Ausstellung „Colour and Abstraction. Generations in Dialogue“ im Textielmuseum anhand ihrer Arbeiten miteinander in Beziehung gesetzt werden. Die ältere Generation, die Aspekte wie Farbe und Abstraktion mithilfe von Textilien erforscht, trifft dabei auf eine jüngere Generation, die sich diesen Aspekten eher thematisch nähert. Mithilfe von Filmmaterial, Zeichnungen und Mustern soll der kreative Prozess illustriert werden. Zu den Ausstellungsstücken zählen Arbeiten von Peter Struycken, Lam de Wolf, Bertjan Pot sowie Formafantasma und Rafaël Rozendaal.

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Kultureller Dialog zwischen Ost- und Westasien

Gallery Damdam, Berlin / DE
– 04.03.2019
kulturkorea.org 

Das Koreanische Kulturzentrum zeigt in Kooperation mit dem Iranischen Kulturinstitut in Berlin kalligrafische Schriftkunst Ost- und Westasiens und referiert damit auf die Geschichte des künstlerischen Austauschs zwischen Korea und dem Iran, der an das Netzwerk der Seidenstraße geknüpft war. Bis heute ist die Beziehung der beiden Länder dadurch geprägt.

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Abram Games: A Record of Britain’s Social History

Rochester Institute of Technology University Gallery / US
– 09.03.2019
rit.edu 

Die Universitätsgalerie des Rochester Institute of Technology zeigt eine Auswahl aus dem rund sechzig Jahre lang gewachsenen Lebenswerks des britischen Grafikdesigners Abram Games. Mit äußerst reduzierter Bildsprache entwarf er unter anderem politische (Propaganda-)Plakate, Briefmarken und Buchcover. Die Ausstellung zeigt rund fünfzig Exponate und ist eine von wenigen Präsentation Games’ Leistungen in den Vereinigten Staaten.

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Victor Papanek: The Politics of Design

Vitra Design Museum, Weil am Rhein / DE
– 10.03.2019
design-museum.de 

[Victor Papanek: Die Politik des Designs] Zugleich als „Retrospektive und Themenausstellung“ angelegt, beleuchtet die Ausstellung im Vitra Design Museum sowohl das Leben und Werk, den Einfluss und die Visionen des Industriedesigners und Autoren Victor Papanek, als auch das Verhältnis von Gestaltung und komplexen, globalen Problemstellungen im Allgemeinen. Papanek hat vor allem durch Publikationen wie „Design for the Real World“ (1971) oder „Design for Human Scale“ (1983) einen Grundstein für kritisches, soziales und ökologisches Denken und Handeln im Bereich der Gestaltung gelegt. Eine Medieninstallation aus seinen Thesen ermöglicht Besuchern, in seine Gedankenwelt einzutauchen. Weiterhin sind noch nie gezeigte Objekte aus seinem Nachlass zu sehen, etwa Notizbücher, Briefe, Möbel und Dias. Eine Brücke in die Gegenwart schlagen darüber hinaus 20 Projekte zeitgenössischer Gestalter, die Papaneks Ansätze widerspiegeln und weiterentwickeln.

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Hautnah. Die Filmkostüme von Barbara Baum

Deutsches Filmmuseum, Frankfurt am Main / DE
– 10.03.2019
deutsches-filminstitut.de 

Barbara Baum zählt zu den renommiertesten Kostümgestaltern Deutschlands und blickt auf fast 50 Jahre Zusammenarbeit mit internationalen Regisseuren und Produzenten zurück. Besonders aufwendige historische Kostüme, etwa für Filme wie „Katharina die Große“ (1995) oder „Buddenbrooks“ (2008), gehören zum Repertoire Baums. Unter anderem ist in der Ausstellung der Entstehungsprozess „vom ersten Lesen des Drehbuchs über historische Recherchen bis hin zum Zeichnen von Entwürfen und dem spannenden Moment der ersten Anprobe mit den Schauspielern“ dokumentiert. Bei ihrer Arbeit lässt sich die Gestalterin vor allem von der Auswahl der Stoffe leiten. Die taktilen Qualitäten des Materials nutzt die Ausstellung, ergänzt durch Audiomaterial und Informationen in Brailleschrift, um auch blinde Menschen oder Menschen mit Sehbehinderung eine Erlebnisebene zu bieten.

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Raphaela Vogel

Berlinische Galerie, Berlin / DE
– 11.03.2019
berlinischegalerie.de 

Seit zehn Jahren findet Videoart at Midnight statt, ein monatlich an einem Freitag stattfindendes Videokunst-Screening im Babylon-Kino in Berlin. Zum Anlass dieses Jubiläums widmet die Berlinische Galerie nun der 1988 geborenen Videokünstlerin Raphaela Vogel eine Einzelausstellung. Vogel schloss 2014 ihr Studium an der Frankfurter Städelschule ab und lebt heute in Amsterdam. In ihren Videos übernimmt sie stets selbst die Hauptrolle und setzt ihren Körper der Beobachtung durch Kameradrohnen aus. Damit thematisiert sie unter anderem den Konflikt zwischen Weiblichkeit und der „oftmals männlich geprägten Technik“. Im Ausstellungskontext werden die Videoprojektionen von seltsamen Objekten eingerahmt, etwa einem Dixi-Pissoir oder einem Heukran. Damit lässt Vogel den Betrachter in ihre ganz eigene, postapokalyptisch anmutende Welt eintauchen.

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68. Pop und Protest

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Hamburg / DE
– 17.03.2019
mkg-hamburg.de 

Die 68er-Bewegung steht für eine Zeit, in der Menschen überall auf der Welt aufbegehrten und begannen, sich lautstark und mit verschiedenen kulturellen Mitteln, von Musik über Mode bis hin zum gesellschaftskritischen Kino und einem neuen Interesse an (öffentlichen) Diskussionen, gegen bestehende Strukturen zu wehren. Sie kämpften für Freiheit, Frieden, Gleichberechtigung und Akzeptanz – Werte, die heute wieder aufs Neue diskutiert werden. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) hat nun 200 Objekte aus der eigenen Sammlung sowie Leihgaben zusammengetragen, die das Lebensgefühl dieser Jahre verdeutlichen, darunter Kunstwerke, Fotografien, Mode, Plakate und Produkte. Die Spiegel-Kantine, die 1969 von Verner Panton für den Verlag fertiggestellt und 2012 ans MGK übergeben wurde, bildet den Mittelpunkt der Ausstellung.

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65+
 Designgeschichte und -geschichten. Das Institut für Neue Technische Form

Institut für Neue Technische Form, Darmstadt / DE
– 17.03.2019
institut-fuer-neue-technische-form.de 

Am 18. November 2018 um 12 Uhr eröffnet in Darmstadt am Friedensplatz 11 eine Ausstellung, die eine 65-jährige Designbilanz zieht. So lange nämlich gibt es das INTEF, wie die Institution umgangssprachlich genannt wird. Es will im Herzen der Stadt ein Schaufenster der Produktwelt vom Jugendstil bis in die Gegenwart bieten und damit ebenso selbstständig wie selbstbewusst Design fördern und präsentieren. Wenn man berücksichtigt, dass die 65 Ausstellungsstationen nur einen kleinen Einblick in die Geschichte der INTEF-Arbeit zeigen, wenn man weiterhin bedenkt, dass die Bestände der Sammlung Schneider, die dem INTEF zur Verfügung stehen, so umfangreich sind, dass mit ihnen problemlos mehrere Designmuseen ausgestattet werden könnten und es immer noch zahlreiche Archivalien und Depotfüllungen gäbe, dann kann man nur hoffen, dass diese Ausstellung nicht nur Bilanz zieht, sondern tatsächlich für die Darmstädter Design- und Ausstellungspolitik einen Aufbruch markiert.

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Together! Die neue Architektur der Gemeinschaft

Grassi Museum für Angewandte Kunst Leipzig / DE
– 17.03.2019
grassimuseum.de 

Die Problematik um bezahlbaren und gleichzeitig auch lebenswerten Wohnraum spitzt sich vor allem in den Metropolen immer mehr zu – die Mieten steigen. Bisherige Wohnungsbauprojekte entschärfen die Situation nur bedingt. Die Ausstellung „Together!Die neue Architektur der Gemeinschaft“ stellt Lösungen vor dem Hintergrund historischer sowie zeitgenössischer Projekte zum kollektiven Wohnen vor. Mit rechercheartigem Charakter bildet die Ausstellung das menschliche Bedürfnis nach Gemeinschaft ab, während auch die Bedeutung der Privatsphäre nicht zu kurz kommt.

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Josef Frank

Designmuseo, Helsinki / FI
– 17.03.2019
designmuseum.fi 

Das Designmuseo in Helsinki blickt in einer Retrospektive auf das Werk des Designers und Architekten Josef Frank (1885–1967) zurück. Nachdem er in Wien studiert und promoviert sowie an der Wiener Kunstgewerbeschule gelehrt und den Wiener Werkbund mitgegründet hatte, floh er vor den Nationalsozialisten nach Schweden. Dort wurde er vor allem mit seinen Möbelentwürfen und Textildesigns unter anderem für Svenskt Tenn bekannt. Darüber hinaus war es sein Ziel, durch Gestaltung, Architektur und Stadtplanung einen positiven Einfluss auf das Leben der Menschen zu nehmen. Die Ausstellung geht seinen Prinzipien und Visionen anhand vielzähliger Exponate nach, die aus Sammlungen in Schweden und Österreich stammen.

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Times of Waste − Was übrig bleibt

Gewerbemuseum Winterthur / CH
– 17.03.2019
gewerbemuseum.ch 

„Abfall kann verheissungsvolle Ressource oder lästiger Rest sein, Abfall ist politisch und sozial, vor allem aber unvermeidlich. Abfall verschwindet nie vollständig und hinterlässt immer Spuren“, so beginnt der Ankündigungstext für „Times of Waste − Was übrig bleibt“. Um den Weg des Abfalls nachzuvollziehen, heftet sich die Ausstellung an die Fersen eines Smartphones und verfolgt die Route seines Transports und Recyclings. Dieser alltägliche Gegenstand führt den Besucher zu ganz unterschiedlichen Orten, etwa Deponien, Forschungslabors oder Reparaturwerkstätten, und lässt ihn auf die Menschen dort treffen. Die Fragestellungen und Problematiken, die so aufgezeigt werden, verlangen nach neuen Lösungsansätzen und einer tieferen Beschäftigung mit der Thematik. Entstanden ist die Ausstellung im Zusammenhang mit einem Forschungsprojekt an der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW in Basel.

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Downtown Denise Scott Brown

Architekturzentrum Wien, Wien / AT
– 18.03.2019
azw.at 

Das Architekturzentrum Wien widmet der 1931 geborenen Stadtplanerin, Architektin, Lehrerin und Autorin Denise Scott Brown, deren Werk gerade erst wiederentdeckt wird, eine erste umfassende Retrospektive. Scott Brown übt seit den 1960er-Jahren großen Einfluss auf die Architektur aus, sowohl praktisch als auch theoretisch, wobei jedoch die große Anerkennung für die gemeinsame Arbeit vor allem ihrem Partner und Ehemann Robert Venturi zukam. Sowohl mit fotografischen Dokumentationen als auch architektonischen und stadtplanerischen Projekten auf allen fünf Kontinenten setzte sich die Gestalterin für eine undogmatische Formensprache und gezielte Eingriffe in bestehende Strukturen ein. Die Ausstellung umfasst Objekte, Fotos, Pläne, Collagen, Zitate und Videos und ist selbst als eine Art urbanes Setting angelegt.

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Playing with Scale:
 How Designers Use Set Models

Olivier Theatre, Wolfson Gallery, London / GB
– 23.03.2019
nationaltheatre.org.uk 

Ausgehend vom Jocelyn Herbert Archive werden in der Ausstellung „Playing with Scale“ fünf Bühnenbilder des National Theatre London vorgestellt. Jocelyn Herbert (1917–2003) ist eine für ihren lakonischen, aber auch atmosphärisch dichten Stil bekannte Bühnenbildnerin. Zwei aktuelle Produktionen von den Bühnenbildnern Anthony Ward („Exit the King“) und Hildegard Bechtler („Antony & Cleopatra“) werden außerdem in den Fokus genommen. Wie Bühnenbilder laut Ausstellungskuratorin Eleanor Margoliesals „exquisite miniature world“ [außerordentliche Miniatur-Welt]im Vorprobenprozess als Ausgangspunkt für einen kreativen und demokratischen Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren und Gewerken fungieren können, ist ebenfalls Thema der Ausstellung. Nicht nur die gebauten Modelle sind als Exponate zu sehen, sondern auch erste Skizzenversuche zu Anfang bis hin zu 3D-Modellen.

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Le Monde de Tardi

Basel / CH
– 24.03.2019
cartoonmuseum.ch 

Das Cartoonmuseum Basel zeigt aktuell eine Retrospektive mit über 200 Originalzeichnungen des Comiczeichners Jacques Tardi, der mit seinen raffinierten Stilisierungen Generationen von Comickünstlern geprägt hat. Mit teilweise erschreckender Direktheit konfrontieren Tardis Strichzeichnungen den Leser mit der grausamen Wirklichkeit des Krieges oder packen ihn mit der Lösung eines neuen Falls des Privatdetektivs Nestor Burma. Der Höhepunkt der Ausstellung sind die Originale aus dem erst kürzlich erschienenen Band drei der Serie „Ich, René Tardi, Kriegsgefangener im Stalag II B“.

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Andy Warhol. Pop Goes Art

Museum für Angewandte Kunst Köln / DE
– 24.03.2019
museenkoeln.de 

Die Ausstellung „Andy Warhol. Pop Goes Art“ zeigt erstmalig fast alle von Andy Warhol gestalteten Plattencover sowie deren zahlreiche Skizzen und Entwürfe. Darüber hinaus befinden sich unter den Exponaten eine Reihe von Filmen und Hörbeispielen, die zu einer umfassenden Dokumentation des Zusammenspiels von Kunst und Musik beitragen. Warhol (1928–1987) setzte sich bereits seit 1949 immer wieder mit dem Medium der Schallplatte auseinander: Zunächst widmete er sich als Werbegrafiker in erster Linie der Gestaltung von Covern verschiedener Jazz-LPs, in den 1960er-Jahren gestaltete er dann umfassende Gesamtkonzepte für die Cover unterschiedlicher Genres, darunter „Sticky Fingers“ (1971) von den Rolling Stones oder das Debütalbum der Band The Velvet Underground (1967) mit dem gleichnamigen Titel.

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Home Futures

The Design Museum, London / GB
– 24.03.2019
designmuseum.org 

[Zuhause der Zukunft] Die Frage „Wie werden wir in Zukunft wohnen?“ beschäftigt(e) Designer aller Epochen. Doch wie steht es mit diesen Visionen, wenn die Zukunft aus damaliger Sicht erreicht ist? Die Ausstellung „Home Futures“ zeigt futuristische Entwürfe aus dem 20. Jahrhundert von Designern wie Ettore Sottsass, Joe Colombo, Superstudio oder Enzo Mari und stellt sie aktuellen Entwicklungen gegenüber. In Themenbereiche gegliedert, werden – damals wie heute relevante – Szenarien und Fragestellungen aufgegriffen und Lösungsansätze präsentiert, etwa das Leben auf engstem Raum, das moderne Nomadentum, Minimalismus oder das smarte Haus. Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem IKEA Museum in Älmhult, Schweden und wird dort auch im Anschluss zu sehen sein.

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Back Side – Fashion from Behind

Fashion and Lace Museum, Brussels / BE
– 31.03.2019
fashionandlacemuseum.brussels 

[Rückseite – Mode von hinten] Der Rücken macht eine große Fläche unseres Körpers aus – und entzieht sich dennoch dem eigenen Blickfeld und somit auch häufig dem Bewusstsein. Die Ausstellung „Back Side – Fashion from Behind“ hat nun 70 Kreationen zusammengestellt, die aufzeigen, wie sich das Modedesign auf verschiedene Art und Weise mit dem Rücken auseinandergesetzt hat. Ob als verruchte Enthüllung, Ort für Statements und Motive, Silhouetten bildende Verschnürung oder Träger für schwere Lasten, der Rücken lässt sich vielfach in Szene setzen, nutzen und interpretieren. Mit Arbeiten von Labels und Designern wie Chanel, Jean Paul Gaultier, Raf Simons oder Balmain gibt die Schau einen Überblick über dieses gestalterische Potenzial vom 18. Jahrhundert bis heute.

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Sagmeister and Walsh. Beauty

MAK, Wien / AT
– 31.03.2019
mak.at 

[Sagmeister und Walsh. Schönheit] Mit einer groß angelegten, interaktiven Ausstellung widmet sich Stefan Sagmeister – diesmal gemeinsam mit Jessica Walsh – nach dem Glück nun einem weiteren großen Thema der menschlichen Kultur: der Schönheit. Um zu beweisen, dass Schönheit mehr ist, als reine Oberflächlichkeit, laden verschiedene Installationen und Objekte dazu ein, sich mit den verschiedenen Facetten dieses Begriffs auseinanderzusetzen: von digitalen Experimenten zur Symmetrie über das sinnliche Erleben von Klang, Farbe und Duft bis hin zur Frage, was einen Menschen für andere anziehend macht. Die Themengebiete „Was ist Schönheit?“, „Die Geschichte der Schönheit“, „Im Auge des Betrachters“, „Schönheit erleben“ und „Transformierende Schönheit“ werden vom „Schönheitsarchiv“ abgeschlossen, das von Sagmeister und Walsh kuratiert eine Auswahl „besonders schöner“ Exponate aus der Sammlung des Museums präsentiert.

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Digital Imaginaries. Africas in Production

ZKM, Karlsruhe / DE
– 31.03.2019
zkm.de 

Die Themen Digitalisierung und digitale Transformation treiben Unternehmen, Regierungen und Gesellschaften weltweit um. Das Ausstellungs- und Rechercheprojekt „Digital Imaginaries“ zeigt, nach Ausstellungen, Workshops und Veranstaltungen im Senegal und Südafrika, aktuell in Karlsruhe Arbeiten afrikanischer Künstler, die die „widersprüchliche Vielfalt des Digitalen auf dem afrikanischen Kontinent“ thematisieren. Die in der Ausstellung gezeigten Arbeiten verweisen auf die afrikanischen Geschichten, Praktiken und Gegebenheiten, die in diesem Kontext zum Tragen kommen und wollen anregen, darüber nachzudenken, wie eine emanzipierte digitale Zukunft aussehen kann, die sich nicht nach marktorientierten Interessen und post-kolonialen Hegemonien richtet.

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The Road Ahead: Reimagining Mobility

Cooper Hewitt, Smithsonian Design Museum, New York / US
– 31.03.2019
cooperhewitt.org 

Die Ausstellung „The Road Ahead: Reimagining Mobility“ im Cooper Hewitt Smithsonian Design Museum beschäftigt sich mit der Mobilität der Zukunft und stellt im Zuge dessen 40 Projekte zu einschlägigen Technologien vor. Wie werden wir uns fortbewegen? Wie werden wir Waren transportieren? Wie werden Mobilität betreffende Dienstleistungen sich entwickeln? Neben zeitgenössischen Projekten, wie die immersive Soundarbeit „Sound of the Future City“ des Ingenieurbüros Arup, sind auch historische Arbeiten aus der Sammlung des Museums zu sehen.

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Brutal modern. Bauen und Leben in den 60ern und 70ern

Braunschweigisches Landesmuseum, Braunschweig / DE
– 31.03.2019
3landesmuseen.de 

Unter dem Motto „Brutal modern“ thematisiert das Braunschweigische Landesmuseum anhand von zwanzig Gebäuden aus der Umgebung aus dieser Zeit, von Kirchen über Fabriken bis hin zu Verwaltungs- und Veranstaltungsgebäuden, die Frage nach dem Umgang mit Bauten der Nachkriegsmoderne. Wo die einen von Betonmonstern reden, die abgerissen werden sollten, sehen andere architektonische Perlen, die es zu schützen gilt.

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Programmed: Rules, Codes, and Choreographies in Art, 1965–2018

Whitney Museum of American Art, New York / UM
– 14.04.2019
whitney.org 

[Programmiert: Regeln, Codes und Choreografien in der Kunst, 1965–2018] Programmierte Systeme gehören für uns heute ganz selbstverständlich zum Alltag, ihr Einfluss auf die Kunst lässt sich jedoch bis in die 1960er Jahre zurückverfolgen. Die Ausstellung gliedert sich in zwei Bereiche: „Rule, Instruction, Algorithm“ [Regel, Anweisung, Algorithmus] beschäftigt sich mit der Frage, wie Bilder und Objekte basierend auf Systemen und Vorgaben generiert werden können; „Signal, Sequence, Resolution“ [Signal, Sequenz, Auflösung] stellt Arbeiten in den Mittelpunkt, die mithilfe von Codes (Fernseh-) Bilder manipulieren. Ein Highlight ist das zwischen den beiden Bereichen präsentierte Werk „Fin de Siècle II“ von Nam June Paik, das nach sechsjähriger Restaurationsarbeit erstmalig wieder öffentlich zu sehen ist. Premiere feiert auch das Augmented Reality-Kunstwerk „Unexpected Growth“ von Tamiko Thiel, das die Überflutung New Yorks simuliert.

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Moderne am Main. 1919–1933

Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main / DE
– 14.04.2019
museumangewandtekunst.de 

Die Ausstellung „Moderne am Main“ zeigt Artefakte aus dem Frankfurt zu Zeiten der Weimarer Republik und stellt damit den ersten Versuch dar, diese Epoche designhistorisch umfassend aufzuarbeiten – eine Annäherung an den damaligen Anspruch, die Stadt sowohl ästhetisch als auch gesellschaftlich neu zu gestalten. Bei angekündigten etwa 600 Exponaten kann man auf Einiges gefasst sein.

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West of Modernism: California Graphic Design, 1975–1995

LACMA, Los Angeles / US
– 21.04.2019
lacma.org 

[Der Westen des Modernismus: Kalifornisches Grafikdesign, 1975–1995] Kalifornien ist seit vielen Generation Sehnsuchtsort und Sinnbild für Freiheit, Liberalität und individuelle Entfaltung. Ähnliches galt auch für das kalifornische Grafikdesign in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In diesen Jahren emanzipierten sich eine Vielzahl von Gestaltern zunehmend von den allgemeingültigen und starren Regeln des Modernismus, die vor allem von der etablierten Szene in New York hochgehalten wurden. Weiter befeuert durch die neuen Möglichkeiten des rasant voranschreitenden technischen Fortschritts, ging man an der Westküste eigene Wege, sowohl in der Praxis als auch in der Theorie. Als Teil seiner Graphic Design Initiative, die zum Ziel hat, sukzessive eine umfassende grafische Sammlung aufzubauen, beleuchtet das LACMA die Zeit zwischen 1975 und 1995 anhand von Postern und Publikationen.

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Fibre-Fixed. 
Composites in Design

Design Museum Gent / BE
– 21.04.2019
designmuseumgent.be 

Could new materials be the solution to current challenges such as climate change, mobility, and demographic change? The exhibition at the Design Museum Gent – “Fibre-Fixed. Composites in Design” – answers the question affirmatively with designers demonstrating new design possibilities using fibre-reinforced plastic. Curators Ignaas Verpoest and Lut Pil will use a range of projects from the past five years to highlight the potential of this type of material – demonstrating not only their technical advantages, but also their creative potential.

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Einfach gut. Design aus Dänemark

Wilhelm Wagenfeld Haus, Bremen / DE
– 22.04.2019
wilhelm-wagenfeld-stiftung.de 

Bei dänischem Design denken vermutlich die meisten an bekannte Mid-century-Klassiker. Dass das Land deutlich mehr zu bieten hat, möchte diese Ausstellung beweisen. Zwar befinden sich unter den Exponaten auch Möbel und Leuchten von Finn Juhl, Verner Panton oder Nanna Ditzel, diese werden jedoch durch handwerkliche Neuinterpretationen sowie Projekte ergänzt, die Design als Werkzeug verstehen, um sich großen, globalen Problemstellungen anzunehmen. So möchten die Kuratoren die rein nostalgische Perspektive verlassen und Fragen zu Nachhaltigkeit, gesellschaftlicher Wahrnehmung und dem Image des dänischen Designs aufwerfen. Die Ausstellung war bereits 2017 in Berlin zu sehen und wurde für das Wilhelm Wagenfeld Haus erweitert und angepasst.

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Darum wählt! Plakate zur 1. demokratischen Wahl in Deutschland

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg / DE
– 22.04.2019
mkg-hamburg.de 

Vor 100 Jahren fanden die ersten demokratischen Wahlen in Deutschland statt. Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg lässt den vorhergehenden Wahlkampf wiederaufleben, indem es Plakate und andere Druckerzeugnisse aus dieser Zeit zeigt. Die Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg will daran erinnern, dass die Demokratie als Staatsform nicht immer gegeben war und auch verteidigt werden musste.

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Koloman Moser

MAK, Wien / AT
– 22.04.2019
mak.at 

Wie kaum ein anderer, wurde Koloman Moser (1868–1918) dem von der Wiener Secession hochgehaltenen Idealbild des Universalkünstlers gerecht; sein Werk erstreckt sich von der Malerei über die Gestaltung von Möbeln, Objekten und Innenräumen bis hin zu Bühnenbild und Mode. Die Retrospektive anlässlich seines hundertsten Todestages betrachtet chronologisch geordnet sein umfangreiches Schaffen und bezieht gleichzeitig seine Wegbereiter und -begleiter mit ein. In Stationen seines Lebens gegliedert, beginnend mit Wien als Inspirationsquelle und mit Mosers letztlicher Rückkehr zur Malerei abschließend, präsentiert die Ausstellung „Koloman Moser. Universalkünstler zwischen Gustav Klimt und Josef Hoffmann“ 600 Exponate, von denen viele der Öffentlichkeit zuvor nicht zugänglich waren.

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Dea Trier Mørch. Into the World

Louisiana Museum of Modern Art, Humlebæk / DK
– 28.04.2019
louisiana.dk 

Angetrieben durch eigene Erfahrungen, schrieb die dänische Autorin sowie Künstlerin Dea Trier Mørch 1976 den Roman „Vinterbørn“ [Winterkinder] und wurde damit in Europa bekannt. Das Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk zeigt die dazu entstandenen Linolschnitte – rund neunzig Arbeiten sind zu sehen. Sie überzeugen durch eine feinfühlige und doch abstrahierte Darstellung der menschlichen Körperlichkeit. Gleichzeitig wird eine weibliche Sicht auf die Umwelt, beispielsweise die Geburtsstation verdeutlicht.

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The Secret Life of Textiles: The Milton Sonday Archive

The Met Fifth Avenue, New York / US
– 05.05.2019
metmuseum.org 

Milton Sonday ist berühmt für seine technischen Zeichnung zu handgearbeiteten Stoffen. Nach der Übergabe seines Archivs an das Antonio Ratti Textile Center am Metropolitan Museum of Art zeigtdie Ausstellung „The Secret Life of Textiles“ eine erste Auswahl seiner Studien zur Struktur von Spitzenstoffen, der Vielfältigkeit von Stickereien und der Mannigfaltigkeit gewebter Muster. Ein erster Teil des gespendeten Archivs wurde in Zusammenarbeit mit Sonday bereits gesichtet, die Katalogisierung seines gesamten Lebenswerks dauert jedoch an.

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Corita Kent. Power Up

House of Illustration, London / GB
– 12.05.2019
houseofillustration.org.uk 

Erst Nonne, dann Künstlerin und Aktivistin: Corita Kent, die in ihrer künstlerischen Praxis Pop-Art zu Protest umfunktionierte. In Anlehnung an die plakative Ästhetik der Reklamewelt thematisierte sie in ihren Siebdrucken gesellschaftliche Problembereiche, wie Sexismus, Rassismus und Krieg in erstmal harmlos anmutender Verpackung. In siebzig Siebdrucken versucht die Ausstellung die Entwicklung ihres Schaffens abzubilden.

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Cultural Threads

Textiel Museum, Tilburg / NL
– 12.05.2019
textielmuseum.nl 

[Kulturelle Verstrickungen] In der Ausstellung „Cultural Threads“ dienen Textilien als Vermittler und Zeuge von soziopolitischen Verbindungen in einer Welt, deren Grenzen immer mehr verschwimmen. Dabei werden Geschichten entdeckt und erzählt, Beziehungen aufgezeigt, Identitäten gepr.gt und auch Perspektiven für die Zukunft eröffnet. Neben Arbeiten internationaler Textilkünstler wie Hana Miletić, Otobong Nkanga, Aiko Tezuka oder Mary Sibande wurden auch speziell für die Ausstellung neue Werke im Textiel Lab angefertigt. Eylem Aladogan beschäftigt sich zum Beispiel anhand von Textilien aus dem Osmanischen Reich mit ihrer türkischen Herkunft und der dortigen politischen Lage unter Recep Tayyip Erdoğan, während Vincent Vulsma sich in Form von Skulpturen mit der historischen Rolle von Stoffen und Indigo im Sklavenhandel auseinandersetzt.

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Nicht mein Ding. Gender im Design

HfG Archiv, Ulm / DE
– 19.05.2019
museumulm.de 

Geschlechtsidentitäten sind im Wandel: Immer mehr Menschen erheben sich über die tradierten Ansichten hinsichtlich dessen, wie eine Frau oder ein Mann zu sein und auszusehen hat. Da die Reproduktion der mit dem biologischen Geschlecht zusammenhängenden Stereotype mitunter durch unsere gestaltete Umwelt wie Kleidung, Werbung, Objekte funktioniert, die immer auch an konstruierte Welten anknüpfen, spielt das Design dabei eine nicht unerhebliche Rolle. Mit Beispielen und Arbeiten aus der Designforschung, dem Produktdesign, der Modewelt und Kunst geht die Ausstellung der Frage nach, was es bedeutet genderspezifisch, -sensibel oder auch -blind zu gestalten.

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100 Prozent Wolle

Museum Europäischer Kulturen, Berlin / DE
– 23.06.2019
smb.museum 

Am 5. November 2017 eröffnete die Sonderaustellung des Museums Europäischer Kulturen zum Thema Wolle in Berlin. Hier soll auf interdisziplinäre Art und Weise die Herkunft, Verarbeitung und der kulturelle Hintergrund des Werkstoffes an alle Altersgruppen vermittelt und die Besucher zum Spielen und Mitmachen angeregt werden. In der Ausstellung soll ein umfassendes Bild entstehen, das sowohl den Prozess der Herstellung, wie das Leben eines Schäfers und das Scheren, Kämmen und Waschen, als auch die Verarbeitung zu Garn, Textilien und Baustoff beleuchtet. Hiermit wird in einer Zeit, die dem Verlust von Traditionen unterliegt, eine Verbindung zu den eigenen kulturellen Wurzeln geschlagen.

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Like you! Freundschaft digital und analog

Museum für Kommunikation Frankfurt / DE
– 01.09.2019
mfk-frankfurt.de 

Freunde zu haben, ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis, denn Einsamkeit macht krank, wie Studien vielfach belegt haben. Die Ausstellung „Like You!“ fragt, was eine Freundschaft ausmacht und vor allem, welche Veränderungen digitale Medien und Kommunikationsmittel diesbezüglich verursachen. In die Stationen „Freunde finden“, „Freunde haben“ und „Freunde verlieren“ gegliedert, wird dieser besonderen Art der zwischenmenschlichen Beziehung nachgegangen – durch alle Epochen. Der „Entdeckertisch“ bietet im Anschluss die Möglichkeit, selbst analog oder digital miteinander zu interagieren und sich auszutauschen, von der Zettelbotschaft bis hin zum Roboter. Das Rahmenprogramm aus Führungen, Gesprächen, Workshops und Filmvorführungen richtet sich sowohl an Erwachsene als auch an Kinder.

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Shine on Me. Wir und die Sonne

Deutsches Hygiene-Museum, Dresden / DE
– 18.09.2019
dhmd.de 

Die Sonne ermöglicht und beeinflusst das Leben auf der Erde wie kein anderer Faktor. Sie ist Energiequelle, Rhythmusgeber und Zentrum unseres Planetensystems – und bei weitem noch nicht restlos erforscht. Kein Wunder also, dass die Menschheit seit jeher eine besondere Beziehung mit diesem Stern verbindet. Die Ausstellung „Shine on Me“ widmet sich nun umfassend der Sonne und den vielen Facetten ihrer naturwissenschaftlichen und kulturellen Bedeutung. Gegliedert in sieben Bereiche, wird ihre Rolle als Gottheit, Zeitgeber, Symbol, Lichtspender, Gesundheitsfaktor, Energiequelle und Stern betrachtet. Dabei wird von uralten Ritualen bis hin zu moderner Technologie ein breites Zeitfenster der Menschheitsgeschichte abgedeckt. Begleitet von Vorträgen, Diskussionen, Lesungen und Führungen soll sowohl Kindern als auch Erwachsenen die Thematik nähergebracht werden.

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Politics of Design, Design of Politics

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München / DE
– 29.09.2019
dnstdm.de 

Mit der Ausstellung „Friedrich von Borries. Politics of Design – Design of Politics“ führt die Neue Sammlung ihre 2015 ins Leben gerufene Ausstellungsreihe für zeitgenössische Positionen im Design nun im vierten Jahr fort. Unter der konzeptionellen Leitung Friedrich von Borries’, bricht die Ausstellung die musealen Grenzen der ständigen Sammlung auf und kombiniert Museumsstücke mit DIY-Objekten, die Teilnehmer eines Open Call beitrugen. Im Zentrum der Ausstellung steht die Frage nach der Wechselwirkung von Design und Politik: Inwieweit sind Designobjekte Produkte politischer Verhältnisse? Aber auch: Wie kann Design zur Veränderung politischer Verhältnisse beitragen? Diese Fragen werden im Kontext der Ausstellung in Workshops mit Vertretern aus Politik, Wissenschaft und Kultur diskutiert.

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111/99. Fragen zur Gestaltungssprache der Moderne

Werkbundarchiv – Museum der Dinge, Berlin / DE
– 13.01.2020
museumderdinge.de 

Bis Anfang nächsten Jahres zeigt das Werkbundarchiv – Museum der Dinge in Berlin vier Ausstellungen, in welchen die Verbindungen zwischen dem 1907 gegründeten Deutschen Werkbund und dem 1919 gegründeten Bauhaus offensichtlich und die von den Institutionen ausgehenden Einflüsse auf die Moderne nachverfolgt werden. Der erste Teil ist aktuell zu sehen und zeigt kommerzielle Grafiken, welche die Entwicklung vom Jugendstil zur Sachlichkeitveranschaulichen.

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Reflex Bauhaus

Die Neue Sammlung – The Design Museum, München / DE
– 02.02.2020
dnstdm.de 

Das hundertjährige Jubiläum des Bauhauses 2019 wird weltweit in einer Vielzahl von Ausstellungen und Projekten begangen. Auch die Neue Sammlung in München nimmt sich der Thematik an und betont gleichzeitig die eigene historische Verbundenheit, entstanden direkt nach der Museumsgründung 1925. „Reflex Bauhaus. 40 Objects – 5 Conversations“ präsentiert in diesem Zusammenhang nicht nur eine Vielzahl originaler Objekte aus dem Bestand der Sammlung, darunter Textilien, Möbel, Leuchten und Keramik, sondern setzt sie auch mit zeitgenössischen Arbeiten in Kontext. Hierfür wurden fünf Künstler eingeladen, eine Position in Dialog mit einem der Exponate zu entwickeln: die Designerin Ayzit Bostan,e Lyrikerin Barbara Köhler, die Architektin Anupama Kundoo, der Komponist Junya Oikawa und die Künstlerin Sofie Thorsen. So soll den Besuchern „die Lesbarkeit von überlieferter Herkunft und heutiger Reflexion“ ermöglicht werden.

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Die neue Heimat (1950–1982). Eine sozialdemokratische Utopie und ihre Bauten

Architekturmuseum der TU München / DE
28.02.2019 – 19.05.2019
architekturmuseum.de 

Enteignet sowie umbenannt durch die Nationalsozialisten und nach dem Zweiten Weltkrieg dann dem Deutschen Gewerkschaftsbund unterstellt, galt der nicht-staatliche Wohnungsbaukonzern Neue Heimat als eines der relevantesten Bauunternehmen im Europa der Nachkriegszeigt mit über 400.000 realisierten Wohnungsbauten sowie Kommunal- und Gewerbebauten, die teilweise bis heute stehen. Die Ausstellung analysiert die Bauten und Projekte der Neuen Heimat anhand von Beispielen, wie der Neuen Vahr in Bremen mit dem Wohnturm von Alvar Aalto oder der Entlastungsstadt Neuperlach in München, das für 80.000 Bewohner geplante damals größte Wohnungsbauprojekt Europas, und stützt dies durch Fotografien, Filmproduktionen, Planmaterialien und Originalmodelle.

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Nº 281
Design and Archives

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